Starker Partner eröffnet juwi-Schwesterunternehmen Wachstumschancen / Investitionen in Erneuerbare werden in Niedrigzinsphase immer interessanter

Gemeinsam geht vieles leichter, schneller und besser. Das gilt auch für die Energiewende. Deshalb hat die juwi renewable IPP GmbH & Co. KG einen starken und verlässlichen Mitstreiter gesucht – und ihn jetzt auch gefunden. Mit der Gothaer Versicherung als strategischem Partner geht das juwi-Schwesterunternehmen nun einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem großen, regenerativen Energieerzeuger. Bis zu 150 Millionen Euro stellt die Gothaer der juwi IPP als eigenkapitalähnliche Mittel zur Verfügung. Damit beteiligt sich eines der großen deutschen Versicherungsunternehmen über einen Zeitraum von 20 Jahren am Ausbau des Kraftwerkparks des Wörrstädter Unternehmens.
„Mit diesem Geld können wir unsere regenerativen Erzeugungskapazitäten deutlich schneller ausbauen, als bislang geplant. Und wir haben die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen, unsere Vision eines regionalen, unabhängigen und regenerativen Energieerzeugers zu verwirklichen“, sagt Manfred Jakobs, einer der beiden Geschäftsführer der  juwi IPP. Bereits jetzt verfügt die juwi IPP über Erzeugungskapazitäten aus Wind- und Solarparks in Höhe von 450 Megawatt – überwiegend in Deutschland. In den kommenden drei Jahren sollen diese auf 1.150 Megawatt mehr als verdoppelt werden. Im Fokus stehen dabei neben Deutschland auch weitere europäische Länder.

 

Auch Björn Meyer, Co-Geschäftsführer bei der juwi IPP, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Die Gothaer Versicherung ist für uns der optimale Partner, weil sie sich sehr gut im Bereich der erneuerbaren Energien auskennt, da sie entsprechende Anlagen schon seit Jahrzehnten versichert. Sie ist zudem eine der ersten Versicherungen überhaupt, die sich in diesem Bereich direkt auf Unternehmensebene engagiert.“ Und noch etwas ist Meyer wichtig: „Unser langfristiger Kapitalbedarf mit fester Zinsbindung passt hervorragend zum Anlagebedürfnis der Gothaer Versicherung als strategischem Partner, der sukzessive über die nächsten Jahre sein Engagement in der juwi IPP ausbauen möchte.“
Für die Gothaer Versicherung wiederum bietet das Engagement bei der juwi IPP gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase eine sichere und langfristige Möglichkeit, für ihre Kunden die garantierte Verzinsung zu erwirtschaften: „Die juwi IPP verfügt über ein attraktives Portfolio aus Wind- und Solarprojekten unterschiedlicher Hersteller in verschiedenen Regionen unseres Landes mit gut vorhersehbaren, stabilen Cashflows. Zudem ist die juwi-Gruppe eines der erfahrensten Projektentwicklungsunternehmen für erneuerbare Energien und ein Partner mit einer gut gefüllten Projektpipeline“, erklärt Harald Epple ,  Finanzvorstand  der  Gothaer Versicherung.

 

Auch für die juwi AG ergeben sich aufgrund der steigenden Investments der juwi IPP und der gleichzeitig zunehmenden Zahl von Projekten, die gemeinsam mit kommunalen Energieversorgungsunternehmen (EVU) über 30 Jahre betrieben werden, eine Reihe von Vorteilen. So können Projektakquise und -entwicklung mit kommunalen EVUs verstärkt werden. Zusätzlich besteht jetzt die Möglichkeit, als starker Partner für Grundstückseigentümer, Kommunen und Finanzierungspartner mit langfristigem Investmentcommitment aufzutreten und Vertrauen zu  stärken.

 

Durch ihre Zusammenarbeit übernehmen die juwi IPP und die Gothaer Versicherung eine Vorreiterrolle. Immer mehr Versicherungen planen aktuell, in erneuerbare Energien zu investieren. Von dem Gesamtpaket in Höhe von 150 Millionen Euro wurden die ersten 50 Millionen Euro bereits im Dezember abgerufen und investiert. „Zusammen mit unserem neuen strategischen Partner haben wir im Jahr 2013 Windprojekte in Deutschland in einer Größenordnung von 125 Megawatt gekauft“, sagt Manfred Jakobs. juwi IPP plant ein großes Volumen der zukünftigen Projektinvestments von der juwi-Gruppe zu kaufen. Darüber hinaus soll auch in Drittprojekte – also in Nicht-juwi-Projekte – investiert werden, um das Kraftwerksportfolio der juwi IPP zu arrondieren. Die beiden weiteren Tranchen werden sukzessive genehmigt und in den kommenden Jahren in neue Wind- und Solarparks in Deutschland und Europa investiert.